|
|
||||||||||||
|
|
«Die
Geschichte des Roten
Hauses»
Das Rote Haus wurde 1639 von Michael Danner und seiner Frau Verena, geb. Rhomberg erbaut. Die spätere Besitzerfamilie Danner-Rhomberg hat Dornbirn in langer Geschlechterfolge Ammänner und Statthalter gestellt. Das Rote Haus diente als Wohnhaus, Gasthaus und auch als Tanzhaus. Es war damit im Laufe der Jahrhunderte nicht nur ein Ort für Feiern und Festlichkeiten, sondern auch so etwas wie Börse, Rathaus und Räumlichkeit zur Abwicklung amtlicher und geschäftlicher Vorgänge. Die bedeutendste Entscheidung für das Wohl Dornbirns wurde im Roten Haus getroffen. 1655 beschloß man die Stadt aus der Leibeigenschaft der Grafen von Ems zu befreien. Dieser Beschluß wurde von Ammann Johann Kaspar Rhomberg, über ein Jahrhundert später, im Jahre 1771 verwirklicht und von der Freitreppe des Roten Hauses feierlich der Bürgerschaft verkündet. Das Rote Haus wurde 1954 außen wie innen stilecht renoviert und restauriert. Seit Mitte 2007 wurde das Gebäude unter gastronomischen Gesichtspunkten auf den neuesten Stand gebracht und ist seither für private wie geschäftliche Anlässe ein kulinarischer Treffpunkt. Als das schönste Rheintalhaus steht es seit Jahrzehnten unter Denkmalschutz. Die architektonisch reiche Gliederung des Roten Hauses, die farbenfrohe Bemalung, handgehauenes Gebälk, antiker Hausrat und echte Öfen, wozu sich heimatkundliche und kunsthandwerkliche Kleinode gesellen, vermitteln eine einzigartige Atmosphäre.
Gruppenbild der Familie Rhomberg (die Inhaber) - click weiter
|
|
|
|
||||||||